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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Rechtsruck im Rechtsstaat – Sachsen-Anhalt vor der Wahl
DESCRIPTION:Der Rechtsstaat ist wesentlicher Bestandteil unserer liberalen Demokratie in Sachsen-Anhalt. Die Unabhängigkeit der Gerichte\, die Durchsetzung von Grund- und Menschenrechten und die Gewaltenteilung sind grundlegende Prinzipien unseres Verfassungsstaates – doch sie sind keine Selbstverständlichkeit. Die europäischen Erfahrungen mit Ungarn und Polen haben gezeigt\, rechtspopulistische Akteur*innen und Regierungen arbeiten systematisch gegen diese liberalen Errungenschaften. Sie nehmen Einfluss auf die Arbeit und Besetzung von Gerichten\, schränken Zuständigkeiten und Zugänge ein und beschränken somit die Effektivität rechtsstaatlicher Kontrollmechanismen. Mit weitreichenden Folgen für Minderheitenrechte\, Wissenschaft\, Medien und Zivilgesellschaft sowie einem deutlichen Anstieg der Korruption. In Thüringen zeigt eine qualifizierte rechtspopulistische parlamentarische Minderheit bereits jetzt\, wie demokratische Verfahren obstruiert werden können\, mit dem Ziel den Rechtsstaat zu lähmen. \nSteht Sachsen-Anhalt ein ähnliches Schicksal wie Polen oder Ungarn bevor? Was droht dem Bundesland unter einer rechtspopulistischen Regierung? Welche Auswirkungen hätte dies auf Grundrechte\, Verbände und das gesellschaftliche Miteinander? \nDie Veranstaltung bringt Perspektiven aus Wissenschaft\, Zivilgesellschaft sowie politischer Kunst und Kultur zusammen. \nZum Format: \nNach kurzen Impulsvorträgen der eingeladenen Expert*innen findet eine moderierte Podiumsdiskussion statt\, die Raum für vertieften Austausch und Fragen aus dem Publikum bietet. \nEs diskutieren: \nProf. Dr. Dirk Hanschel – Rechtswissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \nProf. Dr. Gert Pickel – Politikwissenschaftler an der Universität Leipzig \nPascal Begrich – Miteinander e.V. \nBe Van Vark – Tänzer ohne Grenzen e.V. \nOrt: Felicitas-von-Selmnitz-Haus\, Puschkinstraße 27\, 06108 Halle (Saale) \nDatum: 29. Juni 2026 \nBeginn: 18:30 Uhr  \nEintritt: frei \nOrganisiert von: \nLandesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt und Bündnis 90/Die Grünen Halle (Saale)“
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SUMMARY:Begrenzung und Verteidigung der Wissenschaftsfreiheit in Polen 2015-2025. Kompass für Deutschland? - Lange Nacht der Wissenschaft
DESCRIPTION:In Sachsen-Anhalt erreichen die Hochschulen über die Landesregierung vermehrt „Kleine Anfragen“\, die Auskunft über bestimmte Lehrthemen und Forschungsansätze verlangen. Mit ihnen wächst die Sorge\, dass die Bildungs- und Wissenschaftsfreiheit in Gefahr ist. Gleichzeitig gibt es wenig konkrete Vorstellungen\, wie man politischen Interventionen in die Wissenschaft begegnen könnte. Aus diesem Grund richten wir den Blick nach Polen\, wo zwischen 2015 und 2025 unter der national-konservativen Regierung der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS) die Freiheit der Wissenschaft immer wieder verletzt und gleichzeitig von unterschiedlichen Akteur:innen vehement verteidigt wurde. Über diese Erfahrungen wollen wir mit Wissenschaftler:innen aus Polen sprechen und diskutieren\, ob daraus eine Strategie für deutsche Schulen und Hochschulen abzuleiten ist. \nEine Veranstaltung des Instituts für Geschichte im Rahmen der Langen Nacht der Wissenschaft. 
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SUMMARY:Von Geschenken und Trophäen - Im Gespräch mit Gaea Schoeters über koloniales Erbe und unsere Verantwortung - Lange Nacht der Wissenschaft
DESCRIPTION:In ihren Romanen „Das Geschenk“ und „Trophäe“ seziert Gaea Schoeters Facetten westlicher Privilegien und rassistischer Denkmuster. \nDiskutieren Sie auf der Langen Nacht der Wissenschaft mit der international renommierte Autorin und Wissenschaftler*innen über koloniale Erbschaften\, globale Verantwortung und die Frage\, wie tief alte Machtstrukturen noch heute in unserer Gesellschaft verwurzelt sind.
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SUMMARY:„Wir riefen Arbeitskräfte\, und es kamen Menschen" – Arbeitsmigrant*innen in Ost und West
DESCRIPTION:Die Geschichte der Arbeitsmigration ist überaus vielfältig und wird dennoch oft nur auf die reine Arbeitskraft reduziert. Dabei ist sie auch eine Geschichte von Menschen\, Hoffnungen und dem oft harten Kampf um Zugehörigkeit. \nWie erlebten die „Vertragsarbeiter*innen“ in der DDR ihr Ankommen im Vergleich zu den „Gastarbeiter*innen“ in der BRD? Hinter diesen bürokratischen Begriffen verbergen sich zutiefst persönliche Schicksale und oft auch politische und gesellschaftliche Fragen zu Themen wie Identität\, Rassismus und Heimat. \nWas bedeutet dieses Erbe für unsere heutige Gesellschaft und die konkret Betroffenen? Gemeinsam mit dem Seminar für Ethnologie und Zeitzeug*innen möchten wir die vielschichtige Realität der Arbeitsmigration beleuchten.
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SUMMARY:Was kann die Demokratie vom Osten lernen?
DESCRIPTION:Vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt rückt die Zukunft der deutschen Demokratie in den Fokus.\nDenn nirgendwo in Deutschland zeigen sich die Spannungen zwischen demokratischen Idealen und gesellschaftlicher Realität so deutlich wie hier in Ostdeutschland.\nDoch was kann die Bundesrepublik daraus lernen?\n\nGemeinsam mit Prof. Susanne Pickel (Universität Duisburg-Essen) diskutieren wir:\nWarum wird rechtsextreme Politik attraktiv\, was macht eine „gute“ Demokratie aus und wie stärken die ostdeutschen Erfahrungen unsere wehrhafte Demokratie?
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