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SUMMARY:Habermas’ Erbe und der Kampf um die Demokratie
DESCRIPTION:Mit dem Tod Jürgen Habermas am 14. März 2026 verliert die Bundesrepublik Deutschland einen ihrer prominentesten öffentlichen Intellektuellen.\n\nAls Begründer der deliberativen Demokratietheorie\, als Vordenker des herrschaftsfreien Diskurses und Mahner für eine lebendige europäische Öffentlichkeit steht Habermas’ Denken bis in die Gegenwart hinein für die Frage\, wie Demokratie unter den Bedingungen der heutigen Zeit gelingen kann. Gleichzeitig stehen wir vor einer großen Herausforderung angesichts der Landtagswahl am 6.September 2026.\n\nWir laden ein\, Habermas’ Demokratietheorie für die Gegenwart fruchtbar zu machen\, Konzepte der Demokratie zu diskutieren und Gefährdungen demokratischer Institutionen im politischen Geschehen der Gegenwart zu analysieren. Ziel ist es\, Studierende der MLU zum Nachdenken anzuregen\, sie zu zivilem Engagement aufzurufen und zugleich den akademischen Diskurs an der MLU sichtbar zu machen
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SUMMARY:Wissenschaftsfreiheit in Zeiten autoritärer Versuchungen
DESCRIPTION:Die Wissenschaftsfreiheit gilt als tragende Säule der Demokratie – doch sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die Entwicklungen in den USA zeigen\, wie vulnerabel wissenschaftliche Institutionen gegenüber politischem Druck und gezielter Delegitimierung sein können. Was dort bereits Realität ist\, zeichnet sich auch in Deutschland ab.\n\nSachsen-Anhalt steht exemplarisch für diese Entwicklung. Im Vorfeld der Landtagswahl sieht sich der Wissenschaftsstandort Halle – mit drei Hochschulen\, zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und dem Sitz der Leopoldina – mit politischen Forderungen konfrontiert\, die konkrete Eingriffe in die Wissenschaftslandschaft vorsehen: die Abschaffung „missliebiger“ Forschungsfelder\, die politische Steuerung von Hochschulräten und Berufungsverfahren sowie gezielte parlamentarische Anfragen zur Einschüchterung einzelner Wissenschaftleri:nnen sowie ganzer Institutionen.\nDie Veranstaltung bringt Perspektiven aus Wissenschaft und Wissenschaftspolitik zusammen und fragt:\n\n\nWie bereiten sich Hochschulen auf eine mögliche AfD-Regierungsbeteiligung vor?\n\n\n\n\nWie gehen wissenschaftliche Institutionen mit dem Spannungsfeld zwischen Neutralitätsgebot und notwendiger Haltungskommunikation um?\n\n\n\n\nWo besteht echter Reformbedarf im Wissenschaftssystem – und wie lassen sich tragfähige Lösungen von populistischen Scheinreformen unterscheiden?\n\n\n\n\nWie kann man mit institutionalisierter Sprachlosigkeit und organisierter Vereinzelung in Hochschulen umgehen?\n\n  \n\nZum Format:\nNach kurzen Impulsvorträgen der eingeladenen Expert:innen findet eine moderierte Podiumsdiskussion statt\, die Raum für vertieften Austausch und Fragen aus dem Publikum bietet. Die Veranstaltung richtet sich an die universitäre wie außeruniversitäre Öffentlichkeit und ist für alle Interessierten offen.\n\n\nEs diskutieren:\nProf. Dr. Claudia Becker – Rektorin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg\nDr. Justus Henke – Institut für Hochschulforschung (HoF)\nProf. Dr. Jörg Niewöhner – Technische Universität München\nPD Dr. Lukas Otterspeer – Europa-Universität Flensburg\nModeration: Nikko Kulke \n\n\n\nOrt: Anton Wilhelm Amo Hörsaal (IV) Steintorcampus Ludwig-Wucherer-Straße 2 06108 Halle (Saale)\nDatum: 16. Juni 2026\nBeginn: 18:15 Uhr \nEintritt: frei\nOrganisiert von:\nLukas Bornschein\, Nikko Kulke\, Daniel Oerlecke\, Mathes Trauer\nin Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung\, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Graduiertenkolleg Politik der Aufklärung
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SUMMARY:Radikale Demokratie und die Macht des Affektiven
DESCRIPTION:Autoritäre und faschistische Strömungen üben weltweit Druck auf demokratische Systeme aus. Sie bewirtschaften gezielt Gefühle und Emotionen\, um politische Unterstützung zu gewinnen. Wer das Affektive jedoch nur als Mittel zur Stabilisierung von Herrschaft deutet\, verkennt einen entscheidenden Punkt: Affekte sind selbst eine zentrale Voraussetzung des demokratischen Gelingens. Der Kampf um Demokratie lässt sich dann als ein Kampf verstehen\, der mit Affekten um Affekte geführt wird — ein Kampf\, der die Frage von körperlicher Handlungsfähigkeit und politischer Vorstellungskraft (wieder) zurück ins Zentrum rückt . \nModeration/Veranstalterinnen: Dr. Simone Jung (IZEA) & Prof. Dr. Rieke Trimcev \nReferent: Dr. Dominik Herold (Philosoph\, Berlin) \nDer Eintritt ist frei
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SUMMARY:Sachsen-Anhalt vor der Wahl. Migrationsrecht im Kontext der AfD
DESCRIPTION:Im Fokus der Veranstaltung stehen die migrationspolitischen Forderungen der AfD in Sachsen-Anhalt und deren Bewertung aus verfassungsrechtlicher Perspektive. Welche Maßnahmen werden diskutiert – und inwieweit sind sie mit dem Grundgesetz vereinbar?\n\nMark Niklas Cuno und Lukas Bornschein\, die ihre Analyse kürzlich im Verfassungsblog veröffentlicht haben\, zeigen dabei auch auf\, dass lediglich 13 von 56 Forderungen rechtlich überhaupt umsetzbar sind\, und geben zunächst einen fundierten Einblick in die rechtlichen Dimensionen der Debatte. Im Anschluss lädt die Veranstaltung zu einem offenen Diskurs mit dem Publikum ein\, um zentrale Fragen gemeinsam zu vertiefen und kritisch zu diskutieren.
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SUMMARY:Wahlbeobachtung nicht den Anti-Demokraten überlassen
DESCRIPTION:Am 06. September 2026 finden in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. Die “Plattform Wahlen“ – eine Gruppe internationaler OSZE Wahlbeobachter:innen – verfolgt mit Sorge die Versuche antidemokratischer Kräfte\, deutschlandweit eine vorgeblich unabhängige\, tatsächlich aber parteiliche Wahlbeobachtung zu etablieren und Zweifel an der Unabhängigkeit unserer Wahlverwaltungen zu streuen. \nIn Zusammenarbeit mit der Initiative „In Verteidigung der Demokratie“ lädt die „Plattform Wahlen“ interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt ein\, ehrenamtliche Wahlbeobachter nach international anerkannten Standards (OSZE/ODIHR\, Europarat\, UN) zu werden.  Ziel der Wahlbeobachtung ist es\, den Wahlverlauf kritisch und unabhängig zu beobachten und Wahlverwaltung und politisch Verantwortlichen Empfehlungen zu ihrer Verbesserung zu geben. \nAm Mittwoch\, 10. Juni 2026 findet von 18.00 – 20.00 Uhr im Hörsaal 3 am Steintor Campus der Martin-Luther-Universität in Halle eine von OSZE-Wahlexperte Thomas Leszke geleitete Einführungsveranstaltung statt.  Ende August besteht die Möglichkeit\, an zwei Online-Abendkursen teilzunehmen. \nWahlbeobachtung macht Spaß\, ist spannend und stärkt unsere Demokratie. \nDie “Plattform Wahlen“ ist eine gemeinsame Initiative des “Europäischen Austausch“ und der “Europäischen Plattform für Demokratische Wahlen“ (EPDE) und setzt sich für unabhängige zivilgesellschaftlicher Wahlbeobachtung nach internationalen Standards (OSZE/ODIHR\, Europarat\, UN) europaweit ein. \nSchützt Wahlen und Wahlbeobachtung in Sachsen-Anhalt. Werdet Teil eines europäischen Netzwerks. \nInteresse geweckt? Dann direkt hier anmelden. Eine Veranstaltung im Rahmen der Initiative „In Verteidigung der Demokratie“.
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SUMMARY:Verwundbare Bildung. Wie autoritäre Populist*innen die Wissenschaftsfreiheit angreifen
DESCRIPTION:Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stehen vor der Tür und angesichts der Stimmenanteile rechtsextremer Parteien in aktuellen Umfragen\, müssen wir uns als Beschäftigte und Gewerkschafter*innen fragen\, wie wir Gesellschaft\, Freiheitsrechte\, Wissenschaft und Bildung verteidigen können. \nDazu haben wir Janos Richter eingeladen. Er hat sich im Thüringen- und Justiz-Projekt des Verfassungsblogs mit der Frage beschäftigt\, was passiert\, wenn autoritärpopulistische Akteure staatliche Machtmittel an die Hand bekommen. Derzeit begleitet er redaktionell die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. \nDarum geht es: Welche Strategien nutzen autoritär-populistische Akteure\, um Wissenschaftsfreiheit\, Minderheitenrechte und Hochschulautonomie anzugreifen? Wie können sich Wissenschaftsinstitutionen auf diese Strategien vorbereiten – und resilienter werden? Was passiert abseits der Wissenschaft\, wenn autoritärpopulistische Akteure staatliche Machtmittel übernehmen? \nEine Vortragsveranstaltung der GEW- und ver.di-Hochschulgruppen mit Janos Richter\, Redakteur und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Verfassungsblog.
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SUMMARY:Grün geht nur gerecht - Wie der Wandel die Mehrheit gewinnt
DESCRIPTION:Warum funktionieren nachhaltige Modelle im Kleinen oft hervorragend\, während das „Große Ganze“ auf der Stelle tritt? Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Caspar Dohmen argumentiert in seinem Buch „Grün geht nur gerecht„: Die ökologische Wende scheitert nicht an der Machbarkeit\, sondern an der Gerechtigkeitslücke. Wenn Klimaschutz als Projekt für Privilegierte wahrgenommen wird\, verliert er die Mehrheit. \nGerade in Ostdeutschland ist dieses Spannungsfeld hochexplosiv. Wir diskutieren mit Caspar Dohmen\, wie wir die „Inseln des Wegweisenden“ zum neuen Standard machen und dabei verhindern\, dass soziale Ängste politisch instrumentalisiert werden. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Wasserpolitik in Europa\, Deutschland und Sachsen-Anhalt
DESCRIPTION:Wasser ist die zentrale Ressource der kommenden Jahrzehnte. Bereits jetzt ist sie Gegenstand komplexer politischer Auseinandersetzungen. Mitt Jutta Paulus (MdEP) und Wolfgang Aldag (MdL) diskutieren wir über Rahmenbedingungen der EU\, aber auch die spezifischen Herausforderungen in Sachsen-Anhalt. \nWie viel Schutz und Nutzung braucht und verträgt Europa\, Deutschland und Sachsen-Anhalt? Und wie begegnen wir Narrativen\, die den Naturschutz gegen regionale Interessen ausspielen? \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Wasserspiel-Wasserpolitik: Literatur trifft auf Politikwissenschaft
DESCRIPTION:In seinem Roman „Wasserspiel“ entwirft Tim Staffel ein Szenario\, das näher ist\, als uns lieb sein kann: Eine Stadt am Abgrund\, weil das Wasser nicht mehr für alle reicht. Was als spannende Erzählung beginnt\, führt in das Zentrum aktueller politischer Machtkämpfe. \nIn der Lesung mit anschließender Diskussion zwischen Autor und Wasserpolitik-Expertin Prof. Petra Dobner wird Fiktion mit Realität abgeglichen. Auch in Ostdeutschland sind Fragen nach Wasser\, Umwelt und Klima längst politisch aufgeladen. \nDer Eintritt ist frei\,
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SUMMARY:Der Deutschlandfunk-Politikpodcast zu Gast an der Uni Halle
DESCRIPTION:Der Politikpodcast des Deutschlandfunks ist zu Gast in Halle. Vor der bereits ausgebuchten Veranstaltung am Abend im neuen theater kommt das Podcast-Team an die MLU\, um über die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt zu diskutieren. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Lüge als Staatsprinzip - Bruno Franks wiederentdeckte Abrechnung mit dem Faschismus. Eine Lesung mit dem Herausgeber Peter Graf
DESCRIPTION:“Der Name war ein Betrug. Jede Parole war ein Betrug.” \nBruno Franks 1939 im Exil verfasste Streitschrift “Lüge als Staatsprinzip” ist eine zeitlose Analyse der Methoden der extremen Rechten. \n85 Jahre nach seiner Entstehung wurde der Essay erstmals 2024 herausgegeben. \nDer Herausgeber Peter Graf präsentiert den leidenschaftlichen Text\, gibt Einblicke in die Geschichte der Entstehung und Wiederentdeckung und beleuchtet im Gespräch die heutige Bedeutung. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Deutsche Einheit vor 35 Jahren und heute: Was haben wir gelernt zur Verteidigung der Demokratie?
DESCRIPTION:In diesem Jahr feiern wir 35 Jahre Deutsche Einheit. Haben uns die Erfahrungen der Friedlichen Revolution besondere Werkzeuge an die Hand gegeben\, die wir für die heutigen Herausforderungen der Demokratie nutzen können? Gemeinsam mit dem Landesbeauftragten zur Aufarbeitung der SED-Diktatur\, Johannes Beleites\, und mit einer Reihe weiterer Zeitzeugen wollen wir reflektieren\, welche Fähigkeiten und Perspektiven die gemachten (und erzählten) Erfahrungen uns heute eröffnen.\n\nDie Veranstaltung wird organisiert durch die Gemeinde Heilig Kreuz mit Unterstützung der Bundesstiftung Aufarbeitung.
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SUMMARY:„Die Möllner Briefe“ - Filmvorführung mit anschließendem Gespräch [Domstadtkino Merseburg]
DESCRIPTION:Der Dokumentarfilm Die Möllner Briefe von Martina Priessner thematisiert den rassistischen Brandanschlag von Mölln im Jahr 1992. Er folgt der Geschichte von İbrahim Arslan\, einem Überlebenden des Anschlags\, seinen Geschwistern und seiner Mutter. İbrahim erfährt erst 2019 zufällig von Hunderten nie zugestellter Briefe\, in denen viele Menschen ihre Anteilnahme ausdrückten. Im anschließenden Gespräch diskutieren wir mit der Regisseurin sowie Betroffenen und Aktivist:innen lokaler wie überregionaler Initiativen über die Lücken deutscher Erinnerungskultur und Möglichkeiten eines solidarischen Erinnerns. Die Veranstaltung versteht sich als Plädoyer für ein aktives und mitfühlendes Zuhören\, fordert den Bruch mit dem Bestehenden und einen Perspektivwechsel. Zudem gibt es die Möglichkeit\, mit Vertreter:innen der Initiative des 12. August und des sowas e.V. ins Gespräch zu kommen. \nGäste auf dem Podium: \n\nMartina Priessner (Regisseurin)\nProjekt erinnnerungs.rauschen (sowas e.V.)\nBorjana Gaković (Film- und Medienwissenschaftlerin)\nİsmet Tekin (TEKİEZ\, Friedenskreis Halle e.V.) angefragt\nModeration: Caro Keller (NSU Watch)\n\nDie Filmvorführung ist der Auftakt der Veranstaltungsreihe „Wissenschaftskino“ und eine Kooperation zwischen dem Domstadtkino und der Hochschule Merseburg. \nKonzept und Durchführung: Hannah Fitsch\, Daniela Döring\, Annika Schindelarz
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SUMMARY:Emotionen in der Politik –  Wie können wir sie nutzen\, um die Demokratie zu stärken?
DESCRIPTION:Emotionen bestimmen unser Denken und Handeln – und damit auch unsere politischen Entscheidungen. In Zeiten von Social Media\, populistischen Bewegungen und zunehmender Polarisierung wird immer deutlicher\, dass Politik nicht nur mit Argumenten\, sondern auch mit Gefühlen gemacht wird. Doch wie können Emotionen konstruktiv genutzt werden\, um demokratische Werte zu fördern\, statt sie zu gefährden? \nDas wollen wir mit Euch diskutieren. Wir freuen uns auf Euer kommen! \nEure IG PoWi
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SUMMARY:Die Verteidigung im Kleinen: Wie sich die (liberale) Demokratie argumentativ verteidigen lässt.
DESCRIPTION:Was tun\, wenn demokratische Grundwerte in Frage gestellt werden? Diese Veranstaltung verbindet theoretische Grundlagen zur liberalen Demokratie mit praktischen Argumentationsstrategien. Ziel ist es\, sprachfähig zu werden\, um populistischen und rechten Parolen im Alltag selbstbewusst und überzeugend entgegenzuwirken. \nDozent ist Dr. André Kahl. \n 
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SUMMARY:"Breaking the Imperial Nation of Refugees" - Oleksander Shul’hin and Interwar Initiatives for a Ukrainian Nansen Passport
DESCRIPTION:Ein Gastvortrag von Dr. Tatiana Khripachenko (Universität Bonn) im Rahmen des Kolloquiums des Aleksander-Brückner-Zentrums für Polenstudien und der Professur für Osteuropäische Geschichte der MLU Halle-Wittenberg.
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SUMMARY:"Mitte-Rechts und die Wehrhafte Demokratie"\, Kurzvortrag mit anschließender Diskussion mit Prof. Dr. Thomas Biebricher (Uni Frankfurt)
DESCRIPTION:Hält die rechte Mitte? Dieser Frage widmet sich Prof. Dr. Thomas Biebricher (Goethe-Universität Frankfurt) in seiner Beschäftigung mit der Krise der europäischen konservativen Parteien. Die deutsche Diskussion um die Brandmauer ist in anderen Ländern schon obsolet\, da die extreme Rechte bereits (mit)regiert. Viele halten auch in Deutschland zumindest auf Länderebene eine Zusammenarbeit zwischen der CDU und der AfD für unausweichlich. Welche Konsequenzen hätte das? Können dabei die Beispiele anderer europäischer Länder als Anschauungsbeispiel dienen?\nDer Autor wird online zugeschaltet sein.\nDas Buch „Mitte/Rechts. Die internationale Krise des Konservatismus“ ist auch bei der Bundeszentrale für Politische Bildung für 5€ bestellbar. \nDozent ist Dr. Jasper Finkeldey.
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SUMMARY:Workshop „Framing in rechten Diskursen“
DESCRIPTION:Sprachwissenschaft ist sicherlich nicht jedermanns Sache\, doch bietet die Kognitive Linguistik nicht nur einen theoretischen Zugang\, sondern auch das Handwerkszeug zur Analyse\, was mit bewusst gewählten (nicht nur provozierenden) Wörtern in der rechten Szene angerichtet werden kann und wird. Jenseits der an der Universität üblichen 90-Minuten-Slots wollen wir uns einen Nachmittag mit der Erzeugung und Wirkung sprachlicher Bilder befassen. \nEine Veranstaltung des Seminars für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft und der Institutsgruppe Orient. Dozentin ist PD Dr. Sabine Häusler\, in Zusammenarbeit mit der Institutsgruppe Orient.
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SUMMARY:Labor Klima Wasser (LKW): Umweltschutz ja\, Klimaschutz nein?
DESCRIPTION:Das Labor Klima Wasser (LKW) ist ein interdisziplinärer Forschungsverbund\, der seit mehreren Jahren Fragen und Auswirkungen des Klima- und Strukturwandels\, ökologischer Nachhaltigkeit und anverwandter Themen interdisziplinär und intergenerationell diskutiert. In der Woche der Verteidigung der Demokratie wollen wir gemeinsam die rechtspopulistische Trennung von Umweltschutz (=gut!) und Klimaschutz (=überflüssig!) diskutieren. Wir führen in das Thema ein und freuen uns anschließend auf eine Diskussion u.a. über die Frage\, welche strategische Intervention mit der Trennung von gutem Umwelt- und schlechtem Klimaschutz versucht wird – und was das alles mit Demokratie zu tun hat. \nLeitung: Prof. Dr. Petra Dobner \n 
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SUMMARY:Technik\, Macht und Geld: Das Denken von Peter Thiel
DESCRIPTION:Kenne deine Gegner: Wir lesen Peter Thiels programmatische Schriften „The Education of a Libertarian“ und „The Straussian Moment“ und analysieren\, wie seine Ideen zur Aushöhlung demokratischer Werte beitragen – und was das über den politischen Zeitgeist des Silicon Valley verrät. \nDozent ist Dr. André Kahl.
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SUMMARY:Kampf um Begriffe. Zur Sprachpolitik von alter und neuer Rechter (Gast: Dr. Volker Weiß)
DESCRIPTION:Wir erleben derzeit\, wie politische Strömungen gezielt Narrative einsetzen\, um Fakten zu relativieren und etablierte Begriffe zu kapern. Historische Ereignisse werden neu kontextualisiert und Werte wie „Freiheit“ oder „Demokratie“ provokant in ihr Gegenteil verkehrt. \nDiese Veranstaltung analysiert die rhetorischen Techniken und argumentativen Muster\, die dieser Art von Propaganda zugrunde liegen. Es wird beleuchtet\, wie durch die systematische Verzerrung von Geschichte versucht wird\, das Fundament liberaler Gesellschaften zu destabilisieren. \nOrganisiert vom Graduiertenkolleg „Politik der Aufklärung“ (MLU Halle-Wittenberg).
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SUMMARY:Angriff  auf die Wissenschaft
DESCRIPTION:Extrem rechte Populist*innen greifen immer wieder die Freiheit der Wissenschaft an. Auch in Sachsen-Anhalt werden Wissenschaftler*innen vermehrt angefeindet. Die politische Einflussnahme auf Inhalte und Strukturen wächst. \nWo liegen die konkreten Gefahren für eine unabhängige Wissenschaft? Wie äußert sich der Druck auf Wissenschaftler*innen? Und welche Strategien gibt es\, um freie und kritische Forschung zu verteidigen? \nPanel \n\n\n\n\nProf. Dr. Claudia Becker\, Rektorin MLU \n\n\nProf. Dr. Dorothee Bohle\, Universität Wien (ehemals CEU\, Budapest) \n\n\nProf. Dr. Andreas Pečar\, Dekan der Phil. Fak. I MLU \n\n\nProf. Dr. Folker Roland\, Rektor Hochschule Harz \n\n\nProf. Dr. Heinz-Jürgen Voß\, Prorektor Hochschule Merseburg \n\n\nModeration: Prof. Dr. Petra Dobner\, Politikwissenschaft MLU
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SUMMARY:(Deutsche) Kultur in rechten Diskursen
DESCRIPTION:Aufbauend auf Grundlagen der Text- und Medienanalyse sowie der Kulturtheorie werden in dieser Sitzung Verwendungen des Begriffs „Kultur“ in rechten Diskursen untersucht. Der Schwerpunkt liegt dabei (wie im gesamten Seminar) auf der Kommunikation im digitalen Raum. \nEine Veranstaltung des Seminars für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft. \nDozent ist Dr. Jochen Matthies.
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SUMMARY:Social-Media-Workshop für Akteure der Zivilgesellschaft (Gast: Prof. Hanna Klimpe)
DESCRIPTION:Social Media ist nicht Schuld am Rechtsruck\, kann aber einen wichtigen Beitrag dazu leisten\, das Vertrauen in demokratische Prozesse zu unterminieren oder antidemokratischen Tendenzen entgegenzuwirken. Ein Problem dabei ist\, dass virale politische Debatten auf Social Media häufig globale Themen wie Feminismus\, Rassismus oder Nachhaltigkeit behandeln\, die\, auch wenn sie in lokalen Kontexten von Bedeutung sind mit den ganz konkreten Lebensrealitäten der Menschen vor Ort nicht verknüpft sind. Das liegt u.a. in der Aufmerksamkeitsökonomie\, von der Diskurse in (sozialen) Medien bestimmt sind: Debatten gehen am ehesten dann viral\, wenn sie möglichst allgemein und entsprechend vage formuliert sind\, und so eine hohe Anschlussfähigkeit garantieren.\nIn einer medialisierten Diskussion\, in der soziale Medien allmächtig erscheinen\, verstärkt sich hier das Gefühl\, dass es politisch nur noch um Frauen\, LGBTQ und Rassismus geht\, während vor Ort der lokale Supermarkt schließt oder die Schule dringend renoviert werden müsste. Lokale politische Akteur*innen wie Ortsverbände von Parteien\, zivilgesellschaftliche Initiativen oder Einzelpersonen haben hier mit ihrer Fachkompetenz und ihrer Anwesenheit vor Ort die Chance\, eine Lücke zu füllen: Sie können lokale Debatten auch im digitalen Raum sichtbar machen\, sie können auch viel stärker hybrid aktiv sein\, gerade weil die Wege kurz sind. Allerdings fehlt es oft an Ressourcen und Wissen\, wie soziale Medien in lokalen Kontexten strategisch genutzt werden können.\nDer dreistündige Workshop gibt einen Überblick über Chancen und Risiken von Social Media für lokale Akteur*innen der Zivilgesellschaft\, um dann in die Praxis zu gehen und konkrete Konzepte und ihre Umsetzung zu erarbeiten. \nUm Anmeldung an rieke.trimcev@politik.uni-halle.de wird gebeten\, da es nur begrenzte Plätze gibt. \nDozentin der Veranstaltung ist Prof. Dr. Rieke Trimcev.
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LOCATION:Studentisch selbstverwalteter Raum (SSR)\, Adam-Kuckhoff-Straße 34a\, Halle\, 06108
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SUMMARY:Verteidigung der Demokratie aus empirischer Sicht:  Analyse populistischer und extremistischer Einstellungen in Halle (Saale)
DESCRIPTION:Im Vorfeld der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt 2026 befasst sich dieser Workshop mit der empirischen Analyse populistischer und extremistischer Einstellungen in der Stadtbevölkerung von Halle (Saale). Die Grundlage bildet eine Online-Umfrage unter Bürger:innen der Stadt aus dem Jahr 2024. Ziel ist es\, ein differenziertes Verständnis über die Verbreitung und Ausprägung gesellschaftlicher Einstellungsmuster in Halle (Saale) zu gewinnen.\nIm ersten Teil der Veranstaltung werden geeignete Indikatoren zur Untersuchung populistischer und extremistischer Einstellungen identifiziert und ausgewertet. Die Teilnehmenden diskutieren die Ergebnisse kritisch und reflektieren\, welche gesellschaftlichen Muster und Entwicklungen sich daraus für die Stadt ableiten lassen.\nIm zweiten Teil werden verschiedene Erklärungsansätze für populistische und extremistische Einstellungen der Bürger:innen empirisch geprüft. Auf Grundlage der Analysen werden abschließend Handlungsempfehlungen formuliert\, die zeigen\, wie demokratische Werte gestärkt werden können.
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LOCATION:Seminarraum 15 PC-Pool\, Raum K.01 [EA 25]\, Emil-Abderhalden-Straße 25\, Halle\, 06108
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SUMMARY:Der Reinheitswahn der rechten Szene
DESCRIPTION:Folgt man der im 20. und 21. Jahrhundert wieder aufgewärmten Idee von der „Unvermischtheit“ der Germanen (Spoiler: Es gibt keine Germanen!) weit genug zurück\, landet man bei antiken griechischen und später römischen Ethnographen\, die dieses Konstrukt geschaffen haben (nochmal Spoiler: Die hatten das alles andere als positiv gemeint!). Vor welchem Hintergrund und mit welcher Intention dieses Konstrukt geschaffen wurde\, wollen wir uns in der Sitzung anhand von (übersetzten) Texten anschauen. \nEine Veranstaltung des Seminars für Indogermanistik und Allgemeine Sprachwissenschaft. \nDozentin ist PD Dr. Sabine Häusler.
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SUMMARY:Militant Democracy and the Paradox of Self-Defence
DESCRIPTION:Populism\, democratic self-defence\, exceptional measures—these concerns converge in debates about how far a democracy may go to protect itself. The issue has moved to the center of public attention in the recent past and in the present. In this session\, we examine whether restrictions on political actors are ever warranted\, and at what cost. We ask\, in particular\, whether such measures protect pluralism or quietly erode it.\nWe will refer to the concept of Militant Democracy and its legal and historical context and devote ourselves to its practical implications. This includes\, for example\, to identify thresholds for intervention and assessing concrete tools. In addition\, we will consider safeguards to prevent exceptional techniques to protect democracy from becoming routine governance.\nFinally\, we will ask what a fair democratic order looks like—or should look like—under populist pressure. Can one constrain actors without policing ideas? Can one defend open competition without normalising containment? And can one avoid turning crisis into a permanent state of exception? \nThe seminar will be conducted in English. \nLecturer will be Dr. Jamal Bashir.
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SUMMARY:Kunst und Demokratie in Deutschland: Weichenstellungen und eine Idee nach 1945
DESCRIPTION:Die Vorlesung widmet sich in zwei zeitlich getrennt voneinander liegenden Schritten der Frage nach der Demokratie im Verhältnis zur Kunst. Der erste Teil beschreibt die grundsätzlichen Voraussetzungen und Weichenstellungen mit Blick auf die Kunstpolitik in den sich gründenden beiden deutschen Teilstaaten. Hier geht es um Verbände\, Institutionen\, Personen und deren widerstreitendes demokratisches Selbstverständnis im Zeitraum von 1945–1950. Im zweiten Teil der Vorlesung geht es um Joseph Beuys als eminent politischen Künstler und um dessen Konzept einer direkten Demokratie im weiteren Kontext seiner Kunstvorstellungen seit den 1960er-Jahren. Demokratie ist eben auch lustig. \nEine Veranstaltung des Instituts für Kunstgeschichte und Archäologien Europas. Dozent*innen sind Prof. Dr. Olaf Peters und Inna Skliarska.
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SUMMARY:Hoffnung Ost - eine Veranstaltung des Instituts für Politikwissenschaft mit Gastbeitrag des Zukunftszentrums
DESCRIPTION:Debatten über „den Osten“ heben oft herausfordernde Aspekte hervor – schmerzhafte Wendeerfahrungen\, ökonomische Schwierigkeiten oder eine geringe Demokratiezufriedenheit. „Hoffnung Ost“ stellt diese Herausforderungen nicht in Frage\, legt den Fokus jedoch auf hoffnungsvolle Entwicklungen und positive Zukunftsperspektiven\, die ebenfalls erzählenswert sind. \nDie Veranstaltung unternimmt den Versuch\, politische Hoffnung besser zu verstehen. Exemplarisch wird die Entstehung eines zivilgesellschaftlichen Bündnisses in der ostdeutschen Kreisstadt Nordhausen vorgestellt\, das zeigt: hoffnungsvolle Entwicklungen sind auch unter schwierigen Bedingungen möglich. Im Anschluss ist das Publikum eingeladen\, eigene Perspektiven auf die Entwicklung und Zukunft des Ostens zu teilen und gemeinsam zu diskutieren. Abschließend stellt das im Aufbau befindliche Zukunftszentrum für Deutsche Einheit und Europäische Transformation seine Arbeit vor und gibt einen Ausblick auf erste Programmplanungen. Es zielt darauf ab\, den konstruktiven Austausch und die Entwicklung gemeinsamer Perspektiven auf die Zukunft zu fördern. Der Schwerpunkt von „Hoffnung Ost“ liegt auf den Erfahrungen und Perspektiven Ostdeutschlands. Gleichzeitig lädt die Veranstaltung dazu ein\, den Diskurs über „den Osten“ zu reflektieren und beispielsweise auch Perspektiven Osteuropas einzubeziehen. \nKeine Anmeldung nötig. \nMit Björn Fiebelkorn\, Jan Niklas Reiche (Institut für Politikwissenschaft) und Andrea Wieloch (Leitung Ausstellung/Dialog/Kultur Zukunftszentrum). \n 
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SUMMARY:Wie Skandinavien Polen inspirierte – Debatten um das Wahlrecht im Übergang zur Demokratie (1914–1921)
DESCRIPTION:Nach 1918 entstanden in Ostmitteleuropa zahlreiche neue Demokratien. Der Vortrag Wie Skandinavien Polen inspirierte untersucht für Polen\, wie dieser Demokratisierungsschub durch die Ideen und Konzepte polnischer Aktivist:innen vorbereitete wurde. Im Zentrum steht die Frage\, wie das Bild vom Norden jenseits von Gletschern und Fjorden die Diskurse beeinflusste. Die polnischen Politiker:innen griffen insbesondere auf den Norden als Denkfigur gesellschaftlicher Erneuerung zurück. \nEin Gastvortrag von Verena Laubinger (Georg-August-Universität Göttingen) im Rahmen der Ringvorlesung: „Was Sie schon immer über Polen wissen wollten (oder sollten)“.
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