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SUMMARY:Grün geht nur gerecht - Wie der Wandel die Mehrheit gewinnt
DESCRIPTION:Warum funktionieren nachhaltige Modelle im Kleinen oft hervorragend\, während das „Große Ganze“ auf der Stelle tritt? Volkswirt und Wirtschaftsjournalist Caspar Dohmen argumentiert in seinem Buch „Grün geht nur gerecht„: Die ökologische Wende scheitert nicht an der Machbarkeit\, sondern an der Gerechtigkeitslücke. Wenn Klimaschutz als Projekt für Privilegierte wahrgenommen wird\, verliert er die Mehrheit. \nGerade in Ostdeutschland ist dieses Spannungsfeld hochexplosiv. Wir diskutieren mit Caspar Dohmen\, wie wir die „Inseln des Wegweisenden“ zum neuen Standard machen und dabei verhindern\, dass soziale Ängste politisch instrumentalisiert werden. \nDer Eintritt ist frei.
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SUMMARY:Verwundbare Bildung. Wie autoritäre Populist*innen die Wissenschaftsfreiheit angreifen
DESCRIPTION:Die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt stehen vor der Tür und angesichts der Stimmenanteile rechtsextremer Parteien in aktuellen Umfragen\, müssen wir uns als Beschäftigte und Gewerkschafter*innen fragen\, wie wir Gesellschaft\, Freiheitsrechte\, Wissenschaft und Bildung verteidigen können. \nDazu haben wir Janos Richter eingeladen. Er hat sich im Thüringen- und Justiz-Projekt des Verfassungsblogs mit der Frage beschäftigt\, was passiert\, wenn autoritärpopulistische Akteure staatliche Machtmittel an die Hand bekommen. Derzeit begleitet er redaktionell die anstehenden Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern. \nDarum geht es: Welche Strategien nutzen autoritär-populistische Akteure\, um Wissenschaftsfreiheit\, Minderheitenrechte und Hochschulautonomie anzugreifen? Wie können sich Wissenschaftsinstitutionen auf diese Strategien vorbereiten – und resilienter werden? Was passiert abseits der Wissenschaft\, wenn autoritärpopulistische Akteure staatliche Machtmittel übernehmen? \nEine Vortragsveranstaltung der GEW- und ver.di-Hochschulgruppen mit Janos Richter\, Redakteur und wissenschaftlicher Mitarbeiter beim Verfassungsblog.
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SUMMARY:Wahlbeobachtung nicht den Anti-Demokraten überlassen
DESCRIPTION:Am 06. September 2026 finden in Sachsen-Anhalt Landtagswahlen statt. Die “Plattform Wahlen“ – eine Gruppe internationaler OSZE Wahlbeobachter:innen – verfolgt mit Sorge die Versuche antidemokratischer Kräfte\, deutschlandweit eine vorgeblich unabhängige\, tatsächlich aber parteiliche Wahlbeobachtung zu etablieren und Zweifel an der Unabhängigkeit unserer Wahlverwaltungen zu streuen. \nIn Zusammenarbeit mit der Initiative „In Verteidigung der Demokratie“ lädt die „Plattform Wahlen“ interessierte Bürgerinnen und Bürger aus Sachsen-Anhalt ein\, ehrenamtliche Wahlbeobachter nach international anerkannten Standards (OSZE/ODIHR\, Europarat\, UN) zu werden.  Ziel der Wahlbeobachtung ist es\, den Wahlverlauf kritisch und unabhängig zu beobachten und Wahlverwaltung und politisch Verantwortlichen Empfehlungen zu ihrer Verbesserung zu geben. \nAm Mittwoch\, 10. Juni 2026 findet von 18.00 – 20.00 Uhr im Hörsaal 3 am Steintor Campus der Martin-Luther-Universität in Halle eine von OSZE-Wahlexperte Thomas Leszke geleitete Einführungsveranstaltung statt.  Ende August besteht die Möglichkeit\, an zwei Online-Abendkursen teilzunehmen. \nWahlbeobachtung macht Spaß\, ist spannend und stärkt unsere Demokratie. \nDie “Plattform Wahlen“ ist eine gemeinsame Initiative des “Europäischen Austausch“ und der “Europäischen Plattform für Demokratische Wahlen“ (EPDE) und setzt sich für unabhängige zivilgesellschaftlicher Wahlbeobachtung nach internationalen Standards (OSZE/ODIHR\, Europarat\, UN) europaweit ein. \nSchützt Wahlen und Wahlbeobachtung in Sachsen-Anhalt. Werdet Teil eines europäischen Netzwerks. \nInteresse geweckt? Dann direkt hier anmelden. Eine Veranstaltung im Rahmen der Initiative „In Verteidigung der Demokratie“.
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SUMMARY:Sachsen-Anhalt vor der Wahl. Migrationsrecht im Kontext der AfD
DESCRIPTION:Im Fokus der Veranstaltung stehen die migrationspolitischen Forderungen der AfD in Sachsen-Anhalt und deren Bewertung aus verfassungsrechtlicher Perspektive. Welche Maßnahmen werden diskutiert – und inwieweit sind sie mit dem Grundgesetz vereinbar?\n\nMark Niklas Cuno und Lukas Bornschein\, die ihre Analyse kürzlich im Verfassungsblog veröffentlicht haben\, zeigen dabei auch auf\, dass lediglich 13 von 56 Forderungen rechtlich überhaupt umsetzbar sind\, und geben zunächst einen fundierten Einblick in die rechtlichen Dimensionen der Debatte. Im Anschluss lädt die Veranstaltung zu einem offenen Diskurs mit dem Publikum ein\, um zentrale Fragen gemeinsam zu vertiefen und kritisch zu diskutieren.
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SUMMARY:Radikale Demokratie und die Macht des Affektiven
DESCRIPTION:Autoritäre und faschistische Strömungen üben weltweit Druck auf demokratische Systeme aus. Sie bewirtschaften gezielt Gefühle und Emotionen\, um politische Unterstützung zu gewinnen. Wer das Affektive jedoch nur als Mittel zur Stabilisierung von Herrschaft deutet\, verkennt einen entscheidenden Punkt: Affekte sind selbst eine zentrale Voraussetzung des demokratischen Gelingens. Der Kampf um Demokratie lässt sich dann als ein Kampf verstehen\, der mit Affekten um Affekte geführt wird — ein Kampf\, der die Frage von körperlicher Handlungsfähigkeit und politischer Vorstellungskraft (wieder) zurück ins Zentrum rückt . \nModeration/Veranstalterinnen: Dr. Simone Jung (IZEA) & Prof. Dr. Rieke Trimcev \nReferent: Dr. Dominik Herold (Philosoph\, Berlin) \nDer Eintritt ist frei
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SUMMARY:Wissenschaftsfreiheit in Zeiten autoritärer Versuchungen
DESCRIPTION:Die Wissenschaftsfreiheit gilt als tragende Säule der Demokratie – doch sie ist keine Selbstverständlichkeit. Die Entwicklungen in den USA zeigen\, wie vulnerabel wissenschaftliche Institutionen gegenüber politischem Druck und gezielter Delegitimierung sein können. Was dort bereits Realität ist\, zeichnet sich auch in Deutschland ab.\n\nSachsen-Anhalt steht exemplarisch für diese Entwicklung. Im Vorfeld der Landtagswahl sieht sich der Wissenschaftsstandort Halle – mit drei Hochschulen\, zahlreichen außeruniversitären Forschungseinrichtungen und dem Sitz der Leopoldina – mit politischen Forderungen konfrontiert\, die konkrete Eingriffe in die Wissenschaftslandschaft vorsehen: die Abschaffung „missliebiger“ Forschungsfelder\, die politische Steuerung von Hochschulräten und Berufungsverfahren sowie gezielte parlamentarische Anfragen zur Einschüchterung einzelner Wissenschaftleri:nnen sowie ganzer Institutionen.\nDie Veranstaltung bringt Perspektiven aus Wissenschaft und Wissenschaftspolitik zusammen und fragt:\n\n\nWie bereiten sich Hochschulen auf eine mögliche AfD-Regierungsbeteiligung vor?\n\n\n\n\nWie gehen wissenschaftliche Institutionen mit dem Spannungsfeld zwischen Neutralitätsgebot und notwendiger Haltungskommunikation um?\n\n\n\n\nWo besteht echter Reformbedarf im Wissenschaftssystem – und wie lassen sich tragfähige Lösungen von populistischen Scheinreformen unterscheiden?\n\n\n\n\nWie kann man mit institutionalisierter Sprachlosigkeit und organisierter Vereinzelung in Hochschulen umgehen?\n\n  \n\nZum Format:\nNach kurzen Impulsvorträgen der eingeladenen Expert:innen findet eine moderierte Podiumsdiskussion statt\, die Raum für vertieften Austausch und Fragen aus dem Publikum bietet. Die Veranstaltung richtet sich an die universitäre wie außeruniversitäre Öffentlichkeit und ist für alle Interessierten offen.\n\n\nEs diskutieren:\nProf. Dr. Claudia Becker – Rektorin der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg\nDr. Justus Henke – Institut für Hochschulforschung (HoF)\nProf. Dr. Jörg Niewöhner – Technische Universität München\nPD Dr. Lukas Otterspeer – Europa-Universität Flensburg\nModeration: Nikko Kulke \n\n\n\nOrt: Anton Wilhelm Amo Hörsaal (IV) Steintorcampus Ludwig-Wucherer-Straße 2 06108 Halle (Saale)\nDatum: 16. Juni 2026\nBeginn: 18:15 Uhr \nEintritt: frei\nOrganisiert von:\nLukas Bornschein\, Nikko Kulke\, Daniel Oerlecke\, Mathes Trauer\nin Kooperation mit dem Max-Planck-Institut für ethnologische Forschung\, der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und dem Graduiertenkolleg Politik der Aufklärung
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SUMMARY:Habermas’ Erbe und der Kampf um die Demokratie
DESCRIPTION:Mit dem Tod Jürgen Habermas am 14. März 2026 verliert die Bundesrepublik Deutschland einen ihrer prominentesten öffentlichen Intellektuellen.\n\nAls Begründer der deliberativen Demokratietheorie\, als Vordenker des herrschaftsfreien Diskurses und Mahner für eine lebendige europäische Öffentlichkeit steht Habermas’ Denken bis in die Gegenwart hinein für die Frage\, wie Demokratie unter den Bedingungen der heutigen Zeit gelingen kann. Gleichzeitig stehen wir vor einer großen Herausforderung angesichts der Landtagswahl am 6.September 2026.\n\nWir laden ein\, Habermas’ Demokratietheorie für die Gegenwart fruchtbar zu machen\, Konzepte der Demokratie zu diskutieren und Gefährdungen demokratischer Institutionen im politischen Geschehen der Gegenwart zu analysieren. Ziel ist es\, Studierende der MLU zum Nachdenken anzuregen\, sie zu zivilem Engagement aufzurufen und zugleich den akademischen Diskurs an der MLU sichtbar zu machen
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SUMMARY:Podiumsdiskussion: Rechtsruck im Rechtsstaat – Sachsen-Anhalt vor der Wahl
DESCRIPTION:Der Rechtsstaat ist wesentlicher Bestandteil unserer liberalen Demokratie in Sachsen-Anhalt. Die Unabhängigkeit der Gerichte\, die Durchsetzung von Grund- und Menschenrechten und die Gewaltenteilung sind grundlegende Prinzipien unseres Verfassungsstaates – doch sie sind keine Selbstverständlichkeit. Die europäischen Erfahrungen mit Ungarn und Polen haben gezeigt\, rechtspopulistische Akteur*innen und Regierungen arbeiten systematisch gegen diese liberalen Errungenschaften. Sie nehmen Einfluss auf die Arbeit und Besetzung von Gerichten\, schränken Zuständigkeiten und Zugänge ein und beschränken somit die Effektivität rechtsstaatlicher Kontrollmechanismen. Mit weitreichenden Folgen für Minderheitenrechte\, Wissenschaft\, Medien und Zivilgesellschaft sowie einem deutlichen Anstieg der Korruption. In Thüringen zeigt eine qualifizierte rechtspopulistische parlamentarische Minderheit bereits jetzt\, wie demokratische Verfahren obstruiert werden können\, mit dem Ziel den Rechtsstaat zu lähmen. \nSteht Sachsen-Anhalt ein ähnliches Schicksal wie Polen oder Ungarn bevor? Was droht dem Bundesland unter einer rechtspopulistischen Regierung? Welche Auswirkungen hätte dies auf Grundrechte\, Verbände und das gesellschaftliche Miteinander? \nDie Veranstaltung bringt Perspektiven aus Wissenschaft\, Zivilgesellschaft sowie politischer Kunst und Kultur zusammen. \nZum Format: \nNach kurzen Impulsvorträgen der eingeladenen Expert*innen findet eine moderierte Podiumsdiskussion statt\, die Raum für vertieften Austausch und Fragen aus dem Publikum bietet. \nEs diskutieren: \nProf. Dr. Dirk Hanschel – Rechtswissenschaftler an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg \nProf. Dr. Gert Pickel – Politikwissenschaftler an der Universität Leipzig \nPascal Begrich – Miteinander e.V. \nBe Van Vark – Tänzer ohne Grenzen e.V. \nOrt: Felicitas-von-Selmnitz-Haus\, Puschkinstraße 27\, 06108 Halle (Saale) \nDatum: 29. Juni 2026 \nBeginn: 18:30 Uhr  \nEintritt: frei \nOrganisiert von: \nLandesarbeitsgemeinschaft Demokratie und Recht von Bündnis 90/Die Grünen Sachsen-Anhalt und Bündnis 90/Die Grünen Halle (Saale)“
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SUMMARY:Abgeordnete unter Druck
DESCRIPTION:Volksvertreter sollen alles sein – trittfest auf allen Politikfeldern\, prinzipientreu\, kompromissfähig\, authentisch. Doch zwischen diesem Idealbild und dem politischen Alltag klafft eine Lücke. In dieser Veranstaltung sprechen wir über das Spannungsfeld der politischen Praxis von Abgeordneten und Erwartungen von Wähler*innen\, die vor dem Hintergrund eines wachsenden Rechtspopulismus um eine Facette erweitert wird.\nWas bedeutet das für die Zukunft parlamentarischer Demokratie? Gemeinsam diskutieren wir\, wie Erwartungen der Bevölkerung und Rollenverständnisse erlebt werden.\n\nMit:\nDr. Karamba Diaby – SPD Halle (Saale) und Mitglied des Bundestags a.D.\nChristian Ignorek – Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Parlamentsforschung\nBjörn Fiebelkorn – Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Politikwissenschaft (MLU Halle)
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