Spätestens seit der Debatte um ein mögliches AfD-Parteiverbotsverfahren ist der Begriff der wehrhaften Demokratie in aller Munde. Doch was genau bedeutet er? Woher stammt die Idee, und welche Mittel stehen Demokratien zur Selbstverteidigung zur Verfügung? Ist das Konzept demokratietheoretisch überzeugend, oder gefährdet es im Gegenteil die Prinzipien, die es schützen soll? In einer 90-minütigen Vorlesung werden Ursprung und Entwicklung des Konzepts von der Staatsrechtslehre der Weimarer Republik bis in die heutige Demokratietheorie vorgestellt. Es gibt Raum für Fragen und Diskussion.
Eine Vorlesung von Prof. Rieke Trimcev.